Riding with the Italjet Philippines Community

Es gibt Geschäftsreisen, und dann gibt es jene Art von Reisen, die einen daran erinnern, warum man sich überhaupt in Maschinen verliebt hat.

Die Philippinen gehörten zu Letzteren.

Noch bevor wir ankamen, war der Einheimische Italjet Die Gemeinschaft hatte ihre Stärke bereits unter Beweis gestellt. Bei einer früheren Ausfahrt waren rund 80 Dragster-Besitzer zusammengekommen, um gemeinsam zu fahren. Achtzig. Nicht zu einer Produkteinführung. Nicht zu einer Pressekonferenz. Einfach nur, weil sie fahren wollten.

Das sagt alles.

Nach unserer Landung hatten wir nur drei Tage Zeit, um ein Signal auszusenden, das man nur als Fledermaussignal bezeichnen kann. Keine lange Vorlaufzeit. Keine Marketingkampagne. Nur eine einfache Botschaft: Wir sind in der Stadt. Lass uns losfahren.

Angesichts der Kurzfristigkeit war die Beteiligung wirklich beeindruckend. Die Fahrer erschienen bereit, stolz und lautstark. Die Motoren heulten auf. Die Helme klickten zu. Keine Aufregung. Nur das gemeinsame Gefühl, dass etwas Großartiges bevorstand.

Wir verließen Manila und gerieten in ein Gewirr, das man nur als wunderschönes mechanisches Chaos bezeichnen kann.

Der Verkehr in der Hauptstadt fließt nicht. Er kollidiert. Fahrzeuge tauchen aus allen Richtungen auf. Jeepneys wechseln die Fahrspuren, als folgten sie nur dem Instinkt. Diesel-Lkw stoßen Rußwolken in den Himmel. Dichter, grauer Rauch zieht über die Straße. Hupen heulen unregelmäßig. Die Luft ist schwer von Hitze und Benzin.

Man fährt nicht einfach so durch Manila. Man bleibt wachsam. Man ist aufmerksam. Man liest die Straße, als ob sie einen austricksen wollte.

Und dann, fast plötzlich, stößt man auf die Stadtgrenze.

Der Verkehr lockert sich.

Die Fahrspuren dehnen sich aus.

Die Skyline verschwindet hinter dir.

Und der Weg öffnet sich wie eine Belohnung.

Bildnachweis: MIGGZ MOTO

Die Hügel oberhalb von Manila bieten einige der unerwartet fesselndsten Fahrerlebnisse überhaupt. Lange, geschwungene Kurven laden zum Verweilen und Genießen ein. Enge Serpentinen fordern vollen Einsatz. Höhenunterschiede lassen den Motorenklang von den Felswänden widerhallen. Die Dragster fühlten sich dort oben lebendig an, leichtfüßig, agil, präzise und ungeduldig auf die nächste Kurve.

Bildnachweis: MIGGZ MOTO

Es wird sehr schnell deutlich, warum zwei Räder für Filipinos so viel bedeuten.

In der Stadt bedeuten sie Überleben und Freiheit. Die Fähigkeit, sich durch den Verkehr zu schlängeln, der alles Größere einschließen würde.

In den Bergen sind sie die Befreiung. Gas geben, sich in die Kurve legen, rausfahren. Wiederholen. Pure Befriedigung, eingegraben in den Asphalt.

Bildnachweis: MIGGZ MOTO

Ein paar Tage später erlebten wir in Clark erneut eine starke Beteiligung. Anderer Rahmen, dieselbe Energie. Diese Beständigkeit ist es, die auszeichnet. Das ist keine Kultur einmaliger Veranstaltungen. Das ist eine authentische, wachsende Gemeinschaft.

Wir werden oft gefragt, warum wir als italienisches Unternehmen einen so starken Fokus auf Asien legen.

Die Antwort ist einfach.

In vielen asiatischen Ländern hat der Besitz eines Premium-Rollers fast die gleiche kulturelle Bedeutung wie der Besitz eines Supersportwagens. Bei einem lokalen Motorradtreffen… Italjet Der Besitzer kam in einem Porsche GT3. Viele Dragster-Besitzer fahren auch Ducati. Das sind Enthusiasten, die Tradition, Ingenieurskunst und Ausstrahlung zu schätzen wissen. Sie sehen einen Roller nicht als Kompromiss, sondern als Ausdruck ihrer Persönlichkeit.

Und dieser Zusammenhang ist kein Zufall.

ItaljetDie Wurzeln von sind eng mit Ducati verbunden. Der Gründer von Italjetund Vater von Massimo, unserem heutigen Besitzer, begann seine Karriere als Rennfahrer für Ducati. Später wurde er Händler und arbeitete an verschiedenen Ducati-Modellen, bevor er sich entschied, etwas ganz Eigenes zu schaffen. Italjet entstand aus demselben Renngeist und derselben unabhängigen Denkweise.

Auf den Philippinen ist dieses Erbe stark präsent.

Unser Vertriebspartner Access Plus, geführt von Toti und Ted Alberto, ist gleichzeitig der wichtigste Ducati-Händler des Landes. Sie kennen die Philosophie und Geschichte der Marke bestens. Motorsport liegt ihnen im Blut. Ihre Söhne, Troy und TJ Alberto, sind professionelle Ducati-Rennfahrer. Motorsport ist nicht nur Teil ihres Geschäfts, er ist ihnen in die Wiege gelegt.

Während unserer Reisen um die Welt, auf denen wir Vertriebspartner und Inhaber treffen, haben wir das große Glück, dies unseren Beruf nennen zu dürfen. Es geht nicht nur um kurvenreiche Bergstraßen und laute Motorengeräusche. Es gibt Meetings, Strategiebesprechungen, Logistik und Langstreckenflüge. Doch die Fahrt durch das Chaos von Manila auf den offenen Asphalt der Berge erinnert uns genau daran, warum wir das tun.

Eine letzte Sache.

Wenn wir vom Hauptsitz zu Besuch kommen, werden wir oft als Ehrengäste vorgestellt. VIPs.

Die Wahrheit ist einfacher.

Die wahren VIPs sind die Besitzer.

Ohne sie gibt es keine Gemeinschaft. Ohne sie gibt es keine Kultur. Ohne sie gibt es kein ItaljetDie

Und wenn man neben Dragstern fährt, die sich die Hügel über Manila hinaufschlängeln, deren Motoren gegen Beton und Felsen hallen, kann man nicht anders, als stolz auf das zu sein, wofür dieses Emblem steht.

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Italjet Dragster 700 Twin